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Der AWO Unterbezirk Gelsenkirchen/Bottrop kann sich über eine zweckgebundene Förderung der Deutschen Fernselotterie in Höhe von 179.000 Euro freuen. Die Zuwendung Deutschlands traditionsreichster Soziallotterie deckt anteilig entstehende Personalkosten für die Projektsteuerung, Honorarkosten für Trainer*innen sowie projektbezogene Sachkosten für das Sozialprojekt "FamilienStärken: Chance für Eltern und Kinder in Gelsenkirchen". Damit ist die Finanzierung des sozialen Angebots bis Ende November 2028 sichergestellt. Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf über 224.000 Euro.
Admir Bulic, Geschäftsführer des AWO Unterbezirks Gelsenkirchen/Bottrop: "Viele Eltern wünschen sich Unterstützung bei den täglichen Herausforderungen des Familienlebens. Mit unserem Projekt stärken wir Familien genau dort, wo sie leben und ihren Alltag gestalten. Gemeinsam entwickeln wir individuelle Lösungen, fördern Erziehungskompetenzen und schaffen stabile Sturkturen, die Kindern ein gesundes und sicheres Aufwachsen ermöglichen. Nur die Förderung der Deutschen Fernsehlotterie gibt uns die Möglichkeit, dieses wichtige präventive Angebot langfristig umzusetzen. Dafür danken wir allen Mitspielerinnen und Mitspielern von Herzen."
Viele Familien erleben den Alltag zwischen Erziehung, Beruf, finanziellen Sorgen und gesellschaftlichen Herausforderungen als große Belastung. Besonders in Gelsenkirchen erschweren Kinderarmut, Arbeitslosigkeit und fehlende Bildungs- und Teilhabechancen vielen Familien ein stabiles Zusammenleben. Gleichzeitig steigt die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die aufgrund familiärer Krisen in Obhut genommen werden müssen.
Genau hier setzt das Projekt FamilienStärken an und setzt auf präventive Unterstützung direkt im Lebensumfeld der Familien.
"Über einen Zeitraum von zehn Terminen begleiten unsere pädagogischen Fachkräfte die Familien individuell in ihrem häuslichen Umfeld. Ausgangspunkt ist dabei stets die konkrete Lebenssituation der jeweiligen Familie. Gemeinsam werden Themen wie wertschätzende Kommunikation, positive Erziehung, gesunde Entwicklung von Kindern, klare Regeln und Rituale, Freizeitgestaltung sowie Strategien zur Stressbewältigung bearbeitet", erklärt Laura Holsten, Bereichsleiterin bei der AWO.
Das Projekt richtet sich insbesondere an Gelsenkirchener Familien mit Unterstützungsbedarf im Erziehungsalltag, sozial benachteiligte Familien sowie Familien mit Flucht- und Migrationsgeschichte. Durch den aufsuchenden Ansatz können die pädagogischen Fachkräfte die Kurse bei Bedarf auch in verschiedenen Sprachen durchführen und so kulturelle sowie sprachliche Barrieren abbauen. Kleine praktische Aufgaben zwischen den einzelnen Terminen helfen dabei, das Erlernte nachhaltig im Alltag zu verankern. Darüber hinaus werden die Familien in weiterführende Gruppenangebote eingebunden, um die positiven Entwicklungen langfristig zu stabilisieren.
"Mit diesem Projekt werden Eltern in ihrer Erziehungskompetenz gestärkt und Familien frühzeitig begleitet, bevor Probleme eskalieren. Das verbessert die Entwicklungschancen der Kinder und stärkt zugleich den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dieses Engagement unterstützen wir sehr gerne", so Stephan Masch, Repräsentant der Deutschen Fernsehlotterie.
Ansprechpartnerinnen:
Martina Leßmann (Konzept, AWO Familienbildung)
Martina.lessmann@awo-gelsenkirchen.de
Mona Hentschel (Projektkoordinatorin)
Liebe Visionär*innen,
liebe AWO-Freundinnen und -Freunde,
es ist so weit: Ihr könnt Euch ab sofort zum Newsletter des Projektes „AWO Vision“ anmelden unter
https://awo-ww-vision.de/newsletter
Wir halten Euch regelmäßig auf dem Laufenden und informieren Euch über den aktuellen Stand im Projekt, über wichtige Termine und Meilensteine. Bitte leitet diese Info an Kolleg*innen & AWO-Freund*innen weiter, die wir über unseren üblichen Mail-Verteiler nicht erreichen, und helft uns, die Anmeldezahlen zu steigern. Denn wir haben viel vor und wollen das ganze westliche Westfalen an Bord nehmen. Unser Newsletter wird zunächst im Vier-Wochen-Rhythmus verschickt.
Wie ist der aktuelle Stand im Projekt? Hierzu findet Ihr zahlreiche Informationen u.a. darüber, wie in den nächsten Monaten in den Teil-Projekten gearbeitet wird. Wir erläutern Euch die Methodik, mit der die neue Struktur entsteht. https://awo-ww-vision.de/news/story/19-05-2026#wie-die-neue-awo-struktur-entsteht
Außerdem berichten wir über die ersten Präsenz-Treffen der 15 Teilprojekte, die sich in den nächsten Monaten mit Prozessen beschäftigen werden und dabei viele von Euch einbinden werden. https://awo-ww-vision.de/news/story/27-04-2026#die-15-teilprojekte-kommen-ins-team
Ihr seht: Es geht voran mit der Vision. Viel Freude beim Lesen!
Nicht vergessen: anmelden und weitersagen.
Mitglieder des AWO Ortsvereins Erle-Nord haben sich bei einem Besuch der Pop-Up-IGA auf der Bahnhofstraße 69 in Gelsenkirchen über die IGA 2027 informiert. Bei Gelsenkirchener Tee und mitgebrachten Keksen lauschten sie IGA-Mitarbeiterin Noirin Gießner, die das Konzept der Internationalen Gartenausstellung 2027 vorstellte.
Schnell stellte sich heraus, dass die IGA mehr ist als eine Gartenausstellung. Die Bundesgartenschau, die alle noch in guter Erinnerung hatten, fand 1997 nur in Gelsenkirchen statt. Aber die IGA 2027 reicht von Duisburg über Gelsenkirchen, dem Emscherland (Recklinhausen/Castrop-Rauxel) und Dortmund bis nach Lünen. Der IGA Radweg wird alle Orte miteinander verbinden.
Die IGA 2027 basiert auf einem Drei-Ebenen-Konzept:
• Städte und Kommunen entwickeln Infrastruktur, z.B. Radwege und Grünräume
• Menschen gestalten die grüne Zukunft ihrer Stadt aktiv mit
• Zukunftsgärten zeigen innovative Konzepte für ein modernes, lebenswertes grünes Ruhrgebiet
Unsere Industriekultur soll sichtbar bleiben und gleichzeitig zeitgemäß genutzt werden. So wird im Nordsternpark das Bauwerk „Kohlenwäsche“ zu einem interessanten Veranstaltungsort hergerichtet.
Noirin Gießner konnte der AWO Gruppe auch zeigen, auf welcher Fläche des Gelsenkirchener Zukunftsgarten die AWO Gelsenkirchen/Bottrop vertreten sein wird. Ziel der AWO ist, zu zeigen, wie die grüne Zukunft unserer Stadt für alle Menschen – mit und ohne Handicap – erlebbar und gemeinsam gestaltet werden kann.
So ist im interaktiven Inklusionsforum und dem AWO Inklusions-Pavillon „Miteinander“ ein aktiver Austausch mit Menschen möglich, die ihr Leben mit Handicap meistern. Der interaktive Handicap-Parcours bietet darüber hinaus die Möglichkeit, die Perspektive zu wechseln und sich in seine Mitmenschen hineinzuversetzen. Besucher*innen erwartet ein essbarer Kräutergarten, Workshops und vieles mehr.
Da die Zukunftsgärten in Duisburg, Gelsenkirchen und Dortmund kostenpflichtig sein werden, waren die Preise für die unterschiedlichen Jahreskarten für die AWO Mitglieder von besonderem Interesse.
Die Vorsitzende der AWO Erle-Nord, Eva Esser (1.v.l.), bedankte sich bei Noirin Gießner. Sie habe alle Teilnehmenden doch sehr neugierig auf das Großereignis im kommenden Jahr gemacht.
Einsamkeit ist keine Frage des Alters. Sogar Grundschulkinder kennen das Gefühl, allein zu sein. Die AWO im westlichen Westfalen hat sich auf den Weg gemacht, das zu ändern. Zehn Schulen beteiligen sich am Projekt „Inspire Youth“, das sich mit der Einsamkeit von Grundschulkindern befasst.
Um auf das Thema aufmerksam zu machen, laden die AWO Unterbezirke Gelsenkirchen-Bottrop und Ruhr-Mitte ab dem 27. Mai zu Aktionswochen „Mittendrin“ ein. Die beteiligten Einrichtungen stellen vor und nach den Sommerferien ein buntes Programm auf die Beine, das den Kindern vor allem eins ermöglicht: Kontakte zu knüpfen. Beim Komplimente-Karussell, gemeinsamen Freundschaftsbändern basteln oder auf der Hüpfburg finden Kinder neue Freunde. Auch wenn sie schüchtern sind, oder wenn es Sprachbarrieren gibt.
„Wir wollen dafür sensibilisieren, dass Kinder unter Einsamkeit leiden können und Wege aufzeigen, wie wir als Erwachsenen aus unterschiedlichen Rollen heraus dafür sorgen können, das zu verhindern“, sagt Muna Hischma, Leiterin der Abteilung Soziales beim AWO Bezirk Westliches Westfalen. Der Träger von mehr als 200 offenen Ganztagsschulen hat das Projekt ins Leben gerufen und mit der Sozialstiftung NRW, der Landesregierung und dem Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik ISS e.V. wichtige Partner an der Seite.
„Wir wollen Einsamkeit im Grundschulalter erforschen und daraus präventive Maßnahmen entwickeln, die wir in unseren Einrichtungen dauerhaft verankern.“
Weitere Infos unter https://awo-ww.de/inspire-youth
Mit großer Betroffenheit und tiefer Trauer haben wir vom Tod von Brigitte Schneider erfahren. Ihr Tod erfüllt uns mit großer Traurigkeit. Zugleich erinnern wir uns mit großer Dankbarkeit an die gemeinsame Zeit, die vielen Begegnungen, gemeinsamen Projekte und ihr außergewöhnliches Engagement für Bildung, Gleichstellung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir sind dankbar, Brigitte Schneider gekannt zu haben und ein Stück des Weges gemeinsam mit ihr gegangen zu sein.
Fast 25 Jahre lang prägte Brigitte Schneider die Volkshochschule als gesellschaftspolitische Bildnerin und Historikerin sowie als kommissarische und stellvertretende Leitung – nach außen wie nach innen. Mit ihrer Kompetenz, ihrer Haltung und ihrer warmherzigen Art hat sie die Bildungslandschaft und das gesellschaftliche Miteinander nachhaltig mitgestaltet und bereichert.
Auch für die AWO war sie über viele Jahre hinweg eine vertrauensvolle, hochgeschätzte Kooperationspartnerin und Freundin. Gemeinsam haben wir zahlreiche Veranstaltungen und Projekte mit und für Menschen umgesetzt – darunter den Talentcampus, das Café Miteinander und verschiedene Bildungsfahrten. Dabei stand für sie stets der Mensch im Mittelpunkt: Begegnung schaffen, Teilhabe ermöglichen und Demokratie erlebbar machen.
Brigitte Schneider hat die demokratischen Grundwerte, für die auch die AWO steht, nicht nur vertreten, sondern gelebt – mit Haltung, Offenheit, Menschlichkeit und dem festen Glauben an eine solidarische Gesellschaft. Besonders am Herzen lagen ihr Gleichstellung, Chancengerechtigkeit und ein respektvolles Miteinander. Sie verstand es, Menschen zusammenzubringen, Perspektiven zu eröffnen und anderen Mut zu machen.
Brigitte Schneider hinterlässt eine große Lücke – in der Bildungsarbeit, in unseren gemeinsamen Projekten und vor allem bei den Menschen, die sie begleiten durften. Wir sind dankbar für ihre Impulse, ihre Menschlichkeit, ihre Freundschaft und ihren unermüdlichen Einsatz. Ihr Wirken wird in unseren Projekten und Erinnerungen weiter bestehen.
Unser tiefes Mitgefühl gilt ihrer Familie, ihren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen sowie allen, die ihr nahe standen.
Admir Bulic
Geschäftsführer AWO UB Gelsenkirchen/Bottrop
Auf eine spannende Reise um die Welt ging es für über 150 Besucher*innen bei der AWO-Veranstaltung „Tee aus aller Welt“ im Pop-Up-Teehaus der IGA. Beim vom Team des AWO UB Gelsenkirchen/Bottrop organisierten Nachmittag ging es auch um den AWO-Zukunftsgarten.
Doch zunächst gehen alle auf eine Teereise: Dabei lernen sie die Geschichten und Personen hinter den Tees kennen. Bei der Teeverkostung – an wunderschön passend dekorierten Tischen – entstehen angeregte Gespräche zwischen Menschen, die genauso vielfältig sind wie die Auswahl der Tees.
Durch die Reise führt Heike Gebhard vom AWO Kreisvorstand. Sie beginnt in England, wo der „English Afternoon Tea“ angeblich erfunden wurde, weil einer Herzogin die Wartezeit bis zum Abendessen zu lang war. Beim nächsten Stop in der Türkei gibt es türkischen Schwarztee, wobei die Mischung aus Teesud und heißem Wasser individuell hergestellt wird. Auch in Ägypten gibt es eine Variante des Schwarztees – hier wird er allerdings mit Milch getrunken. In der Ukraine gibt es köstlichen Kräutertee und die Besucher*innen erfahren, dass das Sammeln der Kräuter und die Herstellung der eigenen Mischung dort Tradition hat. Spanien ist zwar nicht das klassische Teeland, doch auch hier wird Tee getrunken – und zwar die Spanische Orange, die nicht nur lecker schmeckt, sondern bei Erkältungen hervorragend hilft. Der kasachische Chai wird in speziellen Schalen mit Sahne serviert – traditionell nur zur Hälfte gefüllt, damit man im Austausch bleibt.
In Ostfriesland heißt es „Teetide“: Die Teezeremonie ist ein Moment zum Innehalten und genießen. Der rumänische Lindenblütentee ist stark mit der Tradition des Landes verwoben. Linden geben Inspiration, kommen in Geschichten und Gedichten vor. Die Blüten werden gesammelt und ganzjährig getrunken. Zum Abschluss landet die Teereise in Gelsenkirchen, wo die IGA mit Kindern und Teesommeliers eine spezielle Gelsenkirchener Mischung zusammengestellt hat – robust und innovativ, Gelsenkirchen eben.
Die Veranstaltung informiert aber nicht nur über Tee, sondern auch über den AWO-Zukunftsgarten - gefördert durch die Sozialstiftung Wohlfahrtspflege NRW - bei der IGA 2027. Gespannt erfahren die Gäste, was das Team der AWO für nächstes Jahr im Nordsternpark plant und einige von ihnen haben bereits konkrete Vorschläge und Ideen zur Gestaltung. Wer weitere Ideen hat, schreibt gerne an das AWO-IGA-Team unter jennifer.humpfle@awo-gelsenkirchen.de.
Im Rahmen des Projekts „AWO-Zukunftsgarten – Inklusion gemeinsam erleben“ lädt die AWO herzlich zur Veranstaltung „Tee aus aller Welt“ ein.
Der AWO UB Gelsenkirchen/Bottrop realisiert dieses Projekt als Teil der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 im Nordsternpark – gefördert durch die Sozialstiftung NRW – mit dem Ziel, einen inklusiven Begegnungs- und Bildungsraum zu schaffen. Themen wie Teilhabe, Barrierefreiheit, Nachbarschaft und gesellschaftlicher Zusammenhalt sollen dabei für eine breite Öffentlichkeit erlebbar werden.
Im Zeitraum von April bis Oktober 2027 werden zahlreiche Besucher*innen aus Nordrhein-Westfalen, Deutschland und darüber hinaus erwartet. AWO Ehren- und Hauptamtliche, Ratsuchende, Nachbarschaften – ob jung oder alt, alteingesessen oder neu zugezogen – gestalten diese Veranstaltung gemeinsam.
Beim „Tee aus aller Welt“ stellen acht Gelsenkirchener Bürgerinnen und Bürger ihren Lieblingstee vor und teilen persönliche Geschichten, Erinnerungen und Anekdoten. Begleitet wird dies von leckerem Gebäck.
Unser Ziel ist, bei einer Tasse Tee miteinander ins Gespräch zu kommen, Ideen auszutauschen und diese in die Gestaltung des AWO-Zukunftsgartens im Rahmen der IGA 2027 einfließen zu lassen. So schaffen wir eine gute Grundlage, um gemeinsam in die weiterführende Planung des AWO-Zukunftsgartens einzusteigen und Teilhabe aktiv zu gestalten.
Veranstaltungsdetails:
„Tee aus aller Welt“
Datum: 11. Mai 2026
Uhrzeit: 14:00 – 16:00 Uhr
Ort: Teehaus der Pop-Up-IGA (Bahnhofstraße 69, 45879 Gelsenkirchen)
Die Veranstaltung wird moderiert von Heike Gebhard, Mitglied des AWO-Unterbezirksvorstandes, auf deren Mitwirkung wir uns besonders freuen.
Dieses Format bietet eine schöne Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Eindrücke zu gewinnen und einen weiteren Vorgeschmack auf den AWO-Zukunftsgarten zu erleben. Wir freuen uns auf Sie!
Der Aktionstag beginnt in Gelsenkirchen am Margarethe-Zingler-Platz um 10:00 Uhr mit einer interreligiösen Andacht. Im Anschluss startet um 10:30 Uhr der Demozug durch die Stadt. Ab 11:15 Uhr findet im Stadtgarten am Musikpavillon eine Kundgebung mit anschließendem Familienfest statt.
Als Rednerin begrüßen wir in Gelsenkirchen Dorothee Feller, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für Solidarität, Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Tarifeinigung zwischen AWO NRW und Verdi
Dortmund/Düsseldorf. In zweitägigen Verhandlungen haben sich AWO NRW und Verdi auf eine Tariferhöhung geeinigt die im Wesentlichen den letzten Abschlüssen im TVÖD entspricht. Die Entgelterhöhung beträgt insgesamt 5,8 %, die in zwei Stufen realisiert wird. Zum 01.05.2026 erhalten die Beschäftigten 3 %, mindestens aber 110 € mehr Gehalt. Ab dem 01.03.2027 kommen weitere 2,8 % hinzu. Zusätzlich erhalten alle Beschäftigten eine Einmalzahlung von 300 € pro Vollzeitkraft. Die Laufzeit der Vereinbarung endet am 31.10.2027. Neben diesen wesentlichen Eckpunkten gibt es weitere Verbesserungen in vielen Details und insbesondere für Auszubildende. Deren Vergütung wird am 01.05.2026 um einen Festbetrag von 75 € und am 01.03.2027 um einen Festbetrag von erneut 75 € erhöht. Zusätzlich erhalten sie eine Einmalzahlung in Höhe von 150 € pro Vollzeitkraft.
„Dieses Ergebnis,“ so AWO NRW Geschäftsführer Uwe Hildebrandt, „ist für uns gerade noch vertretbar. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass öffentliche Zuschussgeber und Kostenträger die Personalkostensteigerung vollumfänglich kompensieren. Die Steigerung der Löhne und Gehälter kommt den berechtigten Interessen der Beschäftigten nach und drückt unsere Wertschätzung für deren Engagement und Leistungsbereitschaft in nicht immer einfachen Zeiten aus. Gewünscht hätten wir uns eine schnellere Einigung und vor allem eine längere Laufzeit, denn nun beginnen schon in eineinhalb Jahren die nächsten Verhandlungen mit möglichen neuen Belastungen für z.B. die Familien in unseren Kitas. Mit den Erhöhungen für die Auszubildenden“, so Uwe Hildebrandt weiter, „stärken wir die Gewinnung junger Fachkräfte die in allen Feldern der Sozialarbeit dringend benötigt werden.“
Redaktion
Katrin Mormann / AWO NRW
Die Vorfreude auf die Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA) wächst und wird greifbar: In der Gelsenkirchener City, genauer gesagt auf der Bahnhofstraße 69, hat die Pop-up-IGA mit ihrem Teehaus „MEIN Tee-GARTEN“ ein leerstehendes Ladenlokal bezogen. Bei Musik, Gelsenkirchener Tee und strahlendem Sonnenschein gaben die Organisator*innen einen ersten Blick auf die IGA.
Bei der Eröffnung kamen nicht nur IGA-Projektleiterin Friederike Faas zu Wort sondern unter anderem auch Gelsenkirchens Stadtbaurat Christoph Heidenreich und Christoph Prinz, Leiter der IGA 2027-Stabsstelle. Die Veranstaltung bot Zeit und Raum sich bei einem Tee mit IGA-Geschäftsführung, Projektverantwortlichen, Vertreter*innen aus Duisburg (vorheriger Teehaus-Standort) sowie lokalen Akteur*innen auszutauschen.
Die temporären Teehäuser sollen die Vision der IGA 2027 bereits im Vorfeld präsentieren. Die Teehäuser sind jeweils für einige Monate Treffpunkt und Veranstaltungsorte – sie bieten einen lebendigen Raum für Nachhaltigkeit, Kunst, Bildung und Stadtentwicklung.
„MEIN Tee-GARTEN“, das Teehaus der Pop-up-IGA, lade die Gelsenkirchener Bürger*innen jeden Alters zum Mitmachen ein, erklärt Friederike Faas. „Schulen, Vereine, Initiativen und Nachbarschaften können hier ihre Ideen umsetzen, Projekte verwirklichen und gemeinsam Zukunft gestalten. Ob Lesung, Konzert oder einfach nur ein zwangloses Treffen – die Pop-up-IGA ist ein Ort für alle und gleichzeitig selbst Teil der Botschaft: Ein bislang leerstehendes Gebäude wird zu einem Ort des Wandels. Tee trinken, diskutieren, Zukunft pflanzen: Es geht um Gemeinschaft, Teilhabe und lokale Identität.“
Für das Thema Tee habe man sich entschieden, weil Tee verbindet. „Wie schmeckt Gelsenkirchen?“ – Dieser Frage ist das IGA-Projektteam mit Schulkindern auf den Grund gegangen. Entstanden ist eine Teemischung aus lokalen Kräutern, die im Teehaus verkostet werden kann.
Einen Eindruck zum Pop-up-IGA-Teehaus gibt der Beitrag der WDR Lokalzeit, bei dem auch AWO-Mitarbeitende zu Wort kommen.
Info und Kontakt:
Das Teehaus ist montags von 12-16 Uhr, donnerstags von 14-18 Uhr und samstags von 11-17 Uhr geöffnet. Informationen zum Raum und zur Raumbuchung unter www.meingarten.iga2027.ruhr/pop-up-iga/http://www.meingarten.iga2027.ruhr/pop-up-iga/