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Gelsenkirchen. Die Internationale Gartenausstellung (IGA) findet 2027 im gesamten Ruhrgebiet (RVR), mit seinen mehr als 5 Millionen Einwohnern, statt. Erwartet werden 2,6 Millionen Besuchende aus NRW, Deutschland und dem Ausland. Die IGA spricht ein breites und vielfältiges Publikum an – von Garten- und Naturbegeisterten über Fachleute aus den Bereichen Gartenbau, Landschaftsarchitektur, Stadtentwicklung und Umweltschutz bis hin zu Familien, Freizeitbesuchenden sowie Kunst- und Kulturinteressierten.
Die Sozialstiftung NRW fördert das Inklusionsprojekt „AWO Zukunftspavillon – Inklusion gemeinsam erleben“ auf der IGA im Nordsternpark in Gelsenkirchen-Horst. Damit entsteht ein inklusiver Begegnungsort, der soziale Teilhabe, Umweltbildung und nachbarschaftliches Miteinander auf innovative Weise verbindet – und über die IGA hinaus im Quartier verankert.
„Mit der Förderung dieser Projekte stärken wir bewusst jene Initiativen, die Vielfalt sichtbar machen und den sozialen Zusammenhalt in unseren Städten fördern. Die AWO zeigt mit ihren Konzepten, wie Räume entstehen können, die Menschen miteinander ins Gespräch bringen und allen Generationen sowie allen Lebenslagen offenstehen. Diese Orte werden über die Internationale Gartenausstellung hinaus wirken und deutlich machen, wie wichtig es ist, soziale Teilhabe in die Mitte unserer Gesellschaft zu rücken“, sagt Stiftungsratsvorsitzender der Sozialstiftung NRW Marco Schmitz.
Die AWO Gelsenkirchen hat ein innovatives und bedarfsorientiertes Konzept für den Standort Nordsternpark in Gelsenkirchen-Horst entwickelt und gemeinsam mit den AWO-Gliederungen in Dortmund und Lünen wurde ein Antrag für drei zukunftsweisende Projekte für die jeweiligen Standorte gestellt. Alle drei werden nun durch die Sozialstiftung NRW gefördert – und setzen in ihren Städten wichtige Impulse.
„Wir schaffen Orte, die Begegnung ermöglichen, Inklusion sichtbar machen und Menschen aus allen Lebensbereichen zusammenbringen – auch weit über die Gartenschau hinaus.“ – betont Michael Scheffler, Vorsitzender des AWO Bezirks Westliches Westfalen.
„Das AWO Projektvorhaben zeigt eindrucksvoll, welche Potenziale in unserer Stadt stecken und wie soziale Innovationen von hier aus Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen hinaus entfalten können“, betont Andrea Henze, Oberbürgermeisterin der Stadt Gelsenkirchen.
Vier Module für Vielfalt und Teilhabe
Das Projekt „AWO Zukunftsgarten in Gelsenkirchen“ besteht aus vier Modulen:
1. Inklusions-Pavillon „Miteinander“ – ein barrierefreier Raum für Information, Kultur, Austausch und Teilhabe
2. Handicap-Parcours – ein interaktives Lernerlebnis zu alltäglichen Barrieren
3. Inklusionsforum „Gelungene Lebenswege“ – Porträts und Begegnungen, die persönliche Teilhabegeschichten erzählen
4. Essbarer Garten – ein barrierefreier Mitmach-Ort mit Hochbeeten, Kräutern und Umweltbildung für Jung und Alt
„Mit unserem Angebot schaffen wir einen Ort, der soziale Teilhabe, ökologische Verantwortung und gelebte Inklusion miteinander verbindet. Für uns ist es ein zentrales Anliegen, Menschen aus allen Lebenslagen zu beteiligen und nachhaltige Impulse für ein gelungenes Miteinander zu setzen“, erklärt Admir Bulic, Geschäftsführer AWO UB Gelsenkirchen/Bottrop.
Mitgestalten ab Januar 2026
Die AWO wird aktiv auf Menschen und Engagierte zugehen und lädt alle ein, Ideen, Wünsche und Anregungen einzubringen.
Ideen und Anregungen gerne unter: gemeinsam@awo-gelsenkirchen.de
Ein Ort, der bleibt – auch nach der IGA
Alles, was im Rahmen des AWO Zukunftsgartens auf der Internationalen Gartenausstellung 2027 entsteht – von den barrierefreien Modulen über die Bildungsformate bis hin zum Begegnungspavillon – wird nach der IGA dauerhaft in Gelsenkirchen verbleiben und in die quartiersbezogene Arbeit integriert. So bleibt der Zukunftsgarten ein lebendiger Ort für Inklusion, Teilhabe und nachbarschaftliches Miteinander – auch über 2027 hinaus.