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AWO Spieletag ist ein voller Erfolg: Über 150 Menschen spielen in Bismarck

„Ich bin dran“, „Ach, so geht das“, „Wow, ein Kniffel“ – fröhliches Stimmengewirr erfüllt den Saal der AWO Paulstraße. An Tischen sitzen Jung und Alt in kleineren und größeren Gruppen zusammen und spielen; Würfel-, Brett- oder Kartenspiele. Beim ersten AWO Spieletag „GEmeinsam spielen verbindet“ (s.h. Newsletter 26/#10) – organisiert vom Team der AWO Integrationsagentur (IA) füllen sich nicht nur die Spieltische im Saal sondern auch die Spielstationen auf dem Hof schnell. Insgesamt kommen über 150 Besucher*innen.

„Ich bin so froh, dass es hier jetzt einen Spieletreff gibt“, sagt eine Besucherin freudestrahlend. „Ich bin bislang immer bis nach Gladbeck gefahren.“ Sie spielt gerade „Dorfromantik Sakura“. Alle Tische sind morgens liebevoll vom IA-Team als auch zahlreichen AWO-Kolleg*innen vorbereitet worden, sodass die Besucher*innen einfach losspielen können. Wie es sich für einen Spieletag gehört, gibt es dazu etwas Süßes und Salzstangen sowie herzhafte Häppchen.

„So ein Tag lebt davon, dass die Leute sich hinsetzen und losspielen können“, erklärt Jennifer Humpfle, IA-Leitung. „Deshalb war es mir wichtig, im Vorfeld genügend Erklärbä*rinnen zu akquieren.“ Und so lasen zahlreiche Kolleg*innen und AWO-Ehrenamtler*innen im Vorfeld Spielanleitungen. Unter ihnen auch David Müller, der von seiner Tochter Marie begleitet wird. Die im übrigen auch eine Erklärbärin ist und mit Engelsgeduld „Dorfromantik“ erklärt. Unterstützt werden die AWO-Kolleg*innen von drei Profi-Erklärbär*innen.

Währenddessen geht es auf dem Hof noch lebhafter zu: Der Spielebus des Spielezentrums Herne, einem AWO-Kooperationspartner, bietet den Kids zahlreiche XXL-Spiele an, die mit großer Freude angenommen werden. „Tempo, kleine Schnecke“, Einhornringwerfen, XXL „Vier Gewinnt“ und noch einige Spiele mehr begeistern nicht nur die kleinen Besucher*innen. Ebenfalls sehr gefragt, ist der Tisch, an dem der Schachverein Horst-Emscher 1931, zum Schachspielen einlädt. Aber die Schachspieler*innen testen an diesem Tag auch mal andere Spiele aus.

Dass der Bus ein echter Hingucker ist, wird spätestens deutlich, als eine Frau mit ihrer Familien zum Spielen auf den Hof kommt. Eigentlich wollte sie beim Händler auf der Ecke nach einem neuen Auto schauen, sah aber den Bus und beschloss dann kurzerhand am Spieletag teilzunehmen. „Was für eine tolle Aktion“, betont die Kamp-Lintforterin.

An diesem Tag ist völlig egal, wie der Alltag der Menschen normalerweise aussieht, hier geht es einfach nur ums Spielen und Spaß haben. Und ganz nebenbei lernt man auch noch etwas. Kinder üben sich in Geduld und manch Erwachsener frischt beim „Rummycup“ seine Kopfrechenkünste auf. Ratsuchende spielen mit AWOler*innen, Mitglieder des AWO Ortsvereins Rotthausen/Düppel haben riesigen Spaß bei mehreren Partien „SkipBo“, Mitglieder der ZWAR-Gruppe testen sich durch zahlreiche Spiele und Teile der AWO Bingo-Gruppe finden großen Gefallen an „Backgammon“.

„Ich bin begeistert, wie konzentriert sich die beiden Kids beim Rummycup die Regeln angehört haben“, sagt Christian Humpfle, ehrenamtlicher Erkläbär. Fast zwei Stunden spielen sie mit ihm eine Partie nach der anderen. Eine andere Gruppe möchte am liebsten gar nicht mehr gehen. „Das könnte ich hier jetzt tagelang machen“, sagt Andrea Kassautzki, ebenfalls ehrenamtliche Erklärbärin, lachend. „,Flip 7‘ hat es denen angetan.“

„Wir sind überwältigt von der schönen Stimmung und den zahlreichen positiven Rückmeldungen“, betont Jennifer Humpfle. Einziger Wehmutstropfen: Spieleautor Uwe Rosenberg musste leider kurzfristig absagen. „Aber wir laden ihn einfach zu einem der nächsten Treffen ein.“ Zahlreiche Spieler*innen haben bereits ihr Interesse an der regelmäßigen Spielgruppe bekundet. „Die große Resonanz zeigt, dass wir genau richtig liegen mit diesem Angebot.“

Der nächste Termin der AWO-Spielegruppe ist am Donnerstag, 15. Oktober, von 16 bis 18 Uhr.

Ansprechpartnerin:

Jennifer Humpfle
jennifer.humpfle@awo-gelsenkirchen.de

Vorgestellt: Elisabeth Ellinghaus – AWO Stiftungsvorsitzende

„Nachdem ich 2018 in den Ruhestand gegangen bin, habe ich überlegt, was kann ich denn jetzt tun?“, erklärt ElisabethEllinghaus. „Ich hatte noch gar nicht zu Ende gedacht, da kam schon ein Anruf, ob ich nicht mal zur AWO kommen könnte, da gäbe es etwas, dass mich interessieren könnte.“ Und tatsächlich gab es etwas – die AWO Stiftung. Nachdem sie 40 Jahre bei der Stadt Gelsenkirchen für das Jugendamt und GeKiTa gearbeitet hatte, konnte sich Elisabeth Ellinghaus schnell mit der Idee anfreunden, den Vorsitz der AWO Stiftung zu übernehmen – auch weil sie so viel Unterstützung erfuhr.

„Wertschätzung ist für mich das A und O, und sie zeigt sich oft in Kleinigkeiten“, betont Elisabeth Ellinghaus.„Ich habe Dinge, die mir aufgefallen sind, immer direkt angesprochen und es ist gut aufgefasst worden.“ Vieles habe sich über die Jahre immer weiter zum positiven entwickelt, vor allem, dass AWO Haupt- und Ehrenamt Hand in Hand laufen. „Das Begegnungsevent im letzten Jahr war sehr toll und hat gezeigt, wie eng wir miteinander verzahnt sind. Ich habe einfach nur dagesessen und die Menge und die Fröhlichkeit genossen.“

Elisabeth Ellinghaus bezeichnet sich als die Frau der Werte, Normen und Tugenden, aber auch der Nachhaltigkeit. „Da hole ich mir öfters böse Blicke, weil ich immer wieder darauf bestehe, dass wir aktiv Nachhaltigkeit und Umweltschutz mitdenken.“ Dieses Thema habe sie bereits in ihrer aktiven Berufslaufbahn stets begleitet. „Wenn jeder etwas tut, dann verändert sich die Welt. Auch Kleinigkeiten sind wichtig.“ So werden Blumensträuße und Osterlämmer nicht mehr in Plastikfolie verpackt, Anschaffungen in diesem Sinne geprüft und insgesamt das Thema breiter mitgedacht. „Wir sind alle so im Trott, dass wir manchmal nicht merken, was wir ändern könnten.“

Über die Jahre hat sie bei der AWO Stiftung zahlreiche Projekte mit auf den Weg gebracht wie zum Beispiel die Kunstausstellung in Bild und Wort in der Grenzstraße. Der Ablauf sei immer gleich, Anträge werden eingereicht, in der Vorstandsrunde gesichtet und besprochen. Die Anträge sind vielfältig und reichen von der Unterstützung eines Sommerfests mit Bierzeltgarnituren, oder der Anschaffung eines Planschbeckens über Busfahrten bis hin zu großen Projekten wie dem AWO Sinnesgarten oder der Kampagne zum Thema K.O.-Tropfen.

„Nach einer Sitzung kam eine Frau zu mir und erzählte, dass einer Bekannten der Mantel gestohlen worden sei und sie kein Geld für einen neuen habe.“ Elisabeth Ellinghaus riet ihr kurzerhand einen Antrag bei der Stiftung zu stellen. „Unser Ziel ist, Menschen zusammenzubringen, Einsamkeit vorzubeugen und einfach zu helfen. Gelsenkirchen ist die ärmste Stadt Deutschlands und gerade für solche Fälle blutet mir schon das Herz.“

Wie sehr ihr Herz am AWO Sinnesgarten hängt, wird schnell deutlich, sobald Elisabeth Ellinghaus über ihn redet. Bei der Umgestaltung sei sie federführend gewesen: „Ich habe alles geplant und gezeichnet und natürlich die Tiere bedacht.“ So sah der Plan eine Totholzecke vor sowie Bienenhotels. „Ich versuche immer etwas einzuplanen, damit es den Tieren besser geht“, betont sie mit strahlenden Augen. Die neueste Idee: eine Igel-Eingangspforte, durch die Igel unbeschadet den Garten betreten und verlassen können.

Nachhaltig planen und gleichzeitig erklärend tätig sein, diese beiden Säulen sind ihr wichtig. Deshalb möchte Elisabeth Ellinghaus eine Reihe an Ausstellungen unter dem Motto „Wie geht Nachhaltigkeit…“ im Garten, im Haushalt, im Büro auf den Weg bringen. „Wichtig ist einfach immer ein bisschen anders zu denken und manchmal auch zu den Wurzeln zurückzukehren – gerade was den Garten angeht.“ Elisabeth Ellinghaus ist auf den Bauernhöfen der Verwandtschaft groß geworden – „da wurde vieles einfach gemacht, weil es natürlich war“ – und erinnert sich noch gut daran, wie sie Erbsen gedöppt und Brombeeren gepflückt hat.

Ihre Werte und Ideen ziehen sich durch alle Bereiche. So ist es nicht verwunderlich, dass sie sich auch in den Kreisvorstandssitzungen einbringt. „Man kann sich immer einbringen, aber ich muss eine Idee weiter verfolgen, bis sie umgesetzt ist“, betont die Stiftungsvorsitzende. Wichtig sei,Schritt für Schritt voranzugehen und immer wieder offen zu sein und dazuzulernen. „Die Treffen führen immer wieder zu anderen Gedanken und neuen Ideen, das macht was mit einem.“

Besonders gefällt ihr bei der AWO die positive Wertschätzung: „Manchmal fällt es mir schwer, dass ich hier nicht noch mehr dazugehöre“, verrät sie. „Die AWO ist meine neue Familie, aber als Ehrenamtlerin ist man halt nicht in alles involviert. Das ist normal und gut so.“

Über die Stiftung

Die AWO Stiftung Gelsenkirchen hat sich zum Ziel gesetzt, auf besondere Weise Bildung und Lebensfreude zu fördern. Nach dem Motto „Menschen verbinden“ unterstützt sie kreative Ideen für Kinder, Familien, Senioren und behinderte Menschen jeden Alters.

Kontakt:
Melanie Weckmann
melanie.weckmann@awo-gelsenkirchen.de
0209 40 94 102

Haupt- und Ehrenamt: Tandemprojekt feiert erfolgreichen Abschluss

Nicht nur die Jungen und Mädchen freuten sich, sondern auch die Großeltern, als es zum Abschluss des Tandemprojekts aus AWO Haupt- und Ehrenamt in der OGS Grafenwald Urkunden gab.

„Das Tolle ist, dass die Informationen wirklich bei den Kindern angekommen sind, weil sie sich alles selber erarbeitet haben“, betont Elke Labahn, Vorsitzende des AWO Ortsvereins Bottrop Boy. Mit ihren Großeltern, den Ehrenamtlichen und dem Team der OGS befassten sich die Kinder mit IT-Themen. In kleinen Quiz lernten sie nicht nur kennen, was das Internet überhaupt ist, sondern auch, worauf sie achten müssen. Zwischendurch arbeiteten sie immer wieder an ihrem Fotobuch. „So erarbeiteten sich die Pärchen aus Großelternteil und Kind auch Regeln, die ebenfalls ins Fotobuch übernommen wurden.“

Eine Regel war beispielsweise, dass ein Passwort nicht das Geburtsdatum sein darf, sondern man sich am besten einen Satz ausdenkt und die Anfangsbuchstaben nimmt, dazu eine Zahl und ein Satzzeichen. Eine andere, dass man keine sensiblen Daten oder Fotos weitergibt, weil man nie weiß, wer wirklich am anderen Ende der Leitung sitzt.

„Das Projekt war ein voller Erfolg, dass die OGS Leitung Anne Blome fortsetzen möchte“, freut sich Elke Labahn. Ehrenamtler*innen und Anne Blome wollen nun einen Leitfaden zusammenstellen. Das abgefragte Feedback von Kindern und Großeltern sei durchweg positiv gewesen. „Das Schöne hierbei ist, dass die Großeltern aktiv mit einbezogen wurden, die ansonsten manchmal ein bisschen außen vor sind.“

Villa Kunterbunt startet mit Förderverein neues Pilotprojekt

AWO-Mitglied sein und gleichzeitig ganz gezielt eine Einrichtung unterstützen, ist ab sofort möglich. In der Villa Kunterbunt ist im Juni ein neues Pilotprojekt gestartet, dass Haupt- und Ehrenamt noch enger zusammenbringt und gleichzeitig für Mitglieder mehr Flexibilität mitbringt: der AWO Förderverein Kita Villa Kunterbunt.

„Bei verschiedenen Treffen im Bezirk und mit unserem Vorstandsmitglied Willi Kaminski haben wir uns über diese Möglichkeit informiert und waren direkt begeistert“, erklärt Raphaela Bultmann, die die AWO Kita Villa Kunterbunt in Bottrop leitet. Die Idee dahinter, (neue) Mitglieder können sich entweder für einen Ortsverein oder den Förderverein der Villa Kunterbunt anmelden.

Das Besondere daran: 85 Prozent der Mitgliedsbeiträge gehen an den Förderverein und stehen damit der Kita zur freien Verfügung. Initiiert wurde diese neue Form der Mitgliedschaft vom AWO Bezirk Westliches Westfalen. Die Villa Kunterbunt ist das erste Pilotprojekt im Unterbezirk Gelsenkirchen/Bottrop.Raphaela Bultmann wurde beim Aufbau des Fördervereins tatkräftig von Willi Kaminski und Marion Christeleit unterstützt.

„Als Startkapital haben wir vom Bezirk 2.500 Euro Fördergeld erhalten“, sagt Raphaela Bultmann. Ideen für die Verwendung dieser Gelder und auch der Mittel des Fördervereins gebe es schon viele. Zum einen werden Gelder verwendet, um finanzschwache Familien zu unterstützen, beispielsweise bei Ausflügen. „Einige sind nicht mobil. Wenn wir einen Reisebus für alle mieten, ist dies gar kein Thema.“ Darüber hinaus müsste der U3-Außenbereich dringend erneuert werden. „Der ist ganz schön in die Jahre gekommen.“ Wie die Gelder verwendet werden, entscheidet ein Gremium aus zwei Haupt- und zwei Ehrenamtlichen.

Der Förderverein hat aktuell 19 Mitglieder. „Das erste Mitglied ist eine neue Kindergartenmama, die ab Herbst auch für die AWO arbeitet“, freut sich Raphaela Bultmann, die bei allen Eltern fleißig Werbung für den neuen Förderverein macht. Unter den ersten Mitgliedern sind auch Villa Kunterbunt Mitarbeiterinnen Nicola Durand und Katja Uhlmann, für die dies selbstverständlich war. „Das Schöne ist ja, dass man auch wechseln kann – vom Ortsverein in den Förderverein und andersherum.“

Mit den Fördervereinen sollen auch neue Gruppen angesprochen werden. „Viele Eltern möchten gerne gezielt etwas für ihre Kinder tun – hier haben sie die Möglichkeit.“ Das Team der Villa Kunterbunt sammelt nun erste Erfahrungen und teilt sie mit anderen Interessierten. Denn langfristig sollen weitere Fördervereine entstehen.

Ansprechpartnerinnen:
Raphaela Bultmann
02041 372 99 86
Marion Christeleit
marion.christeleit@awo-gelsenkirchen.de
0209 4094 110

Über 80 Kinder haben Spaß beim Kinderfest der Inspire Youth-Aktionswoche

Das Lied „Alter Falter“ aus der Schulung zur Einsamkeitsprävention von Andrea Lehmann eröffnete das Kinderfest der OGS Georg- und Schultestraße, welches im Rahmen der Aktionswoche des AWO Projekts Inspire Youth durchgeführt wurde. Als Gäste begrüßten die Organisator*innen Marc Zabel von den Staatskanzlei NRW (Fördermittelgeber) und Sebastian Pilarz, AWO WW, Fachbereichsleitung Kinder, Jugend und Familie.

Über 80 Kinder nahmen am Fest teil und durchliefen mit viel Spaß verschiedene Stationen. So konnten sie unter anderem an der Fotobox lustige Aufnahmen mit ihren Freund*innen machen, Freundschaftsarmbänder knüpfen und an einer gemeinsam gestalteten Aktivbox verschieden Spiele ausprobieren. Das Buffett aus Gebäck und Getränken stellten OGS-Eltern zur Verfügung.

Ansprechpartnerin:

Nazan Schreiber
(Projektkoordinatorin)
nazan.schreiber@awo-gelsenkirchen.de
0173 67 80 814

AWO-Nachbarschaftschor singt bei „Sing our Songs“

Großer Auftritt für den AWO-Nachbarschaftschor: Im Rahmen der Manifesta traten die Sängerinnen und Sänger nun bei „Sing our Songs“ in der ehemaligen Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Buer auf.

„Das war ein wirklich besonderes Erlebnis“, schwärmt Chorleiterin Birgit Bendixen. „Auch, weil wir das erste Mal gemeinsam mit professionellen Musikern aufgetreten sind.“ Und das vor vollem Haus.

Der AWO-Nachbarschaftschor präsentierte, wie die anderen Beteiligten – darunter der MiR Opernchor oder der Turnalar-Chor – Lieder solidarischer Bewegungen aus verschiedenen Epochen und Arbeitskämpfen. Ob „Bella Ciao“ oder „Die Internationale“ – die Darbietungen überzeugten.

Und als schließlich alle Sängerinnen und Sänger gemeinsam das Steigerlied anstimmten, hielt es auch das Publikum nicht mehr auf den Kirchenbänken.

Der AWO-Nachbarschaftschor probt immer montags ab 17 Uhr im Begegnungszentrum an der Grenzstraße. „Wir sind immer auf der Suche nach neuen Mitgliedern, damit wir eine noch buntere Gruppe werden als jetzt schon“, sagt Birgit Bendixen.

Wer Interesse hat, beim AWO-Nachbarschaftschor mitzuwirken, kann sich bei ihr melden.

Ansprechpartnerin:

Birgit Bendixen

birgit.bendixen@awo-gelsenkirchen.de

01575 79 10 081

Save the Date: Integrationsagentur lädt zum AWO Spieletag "GEmeinsam spiele verbindet"

Das Team der AWO Integrationsagentur (IA) startet ein neues Angebot und organisiert dazu mit dem AWO Spieletag unter dem Motto „GEmeinsam spielen verbindet“ am 12. September von 11 bis 17 Uhr eine Auftaktveranstaltung in der AWO Paulstraße in Bismarck. Als Ehrengast konnte das Team den berühmten deutschen Spieleautoren Uwe Rosenberg gewinnen. Von ihm stammt unter anderem „Bohnanza“.

„Wir freuen uns sehr, dass es nun endlich soweit ist“, sagt Jennifer Humpfle, IA-Teamleitung. Die Idee, Menschen übers Spielen zusammenzubringen, begleitet das Team schon eine Weile. Denn Spielen verbindet nicht nur Menschen, sondern fördert die Entwicklung von Kindern und regt auch bei den Erwachsenen die grauen Zellen an. Ganz nebenbei kommt man ins Gespräch, findet neue Freunde und vor allem Jugendliche finden einen neuen Treffpunkt – abseits der Straße.

Das Ziel war schnell klar: ein regelmäßiger Spieletreff für Alt und Jung, alteingesessen und neu in der Stadt, für Menschen mit und ohne Handicap. Doch einfach nur einen Treff anzukündigen, war dem Team nicht genug. So entstand die Idee des Spieletags. „Wir möchten einen Vorgeschmack geben und zeigen, wie viel Spaß und wie unkompliziert gemeinsames Spielen ist“, erklärt Jennifer Humpfle. „Dass wir zudem mit Uwe Rosenberg einen erfahrenen Spieleautoren gewinnen konnten, der sich intensiv mit dem Einfluss des Spielens auf die Entwicklung beschäftigt, freut uns besonders.“

Ermöglicht wird das neue Angebot durch eine Förderung des Quartiersfonds Schalke-Nord, mit dem das Team einen ersten Spielefundus anschaffen konnte. „Wir haben geschaut, dass für jeden etwas dabei ist“, erläutert Erman Seckin vom IA-Team. Für den Start steht eine bunte Auswahl an Spielen für Kinder, Familien, Erwachsene, Wenig- und Vielspieler*innen bereit. Und das Beste: Die Spiele können auch ausgeliehen werden von anderen Teams und Kooperationspartner*innen aus dem Quartier.

„Der Spieletag ist Auftakt für eine regelmäßige Spielegruppe“, sagt Karim Ahmed vom IA-Team. Diese trifft sich zunächst einmal im Monat. „Wenn das Interesse entsprechend groß ist, wird es weitere Termine geben.“ Für den Beginn ist ein offener Treff geplant. Das Team hat aber auch schon Ideen für Thementreffs wie „Spiele aus aller Welt“.

Für die Spieletreffs sucht das Team noch Unterstützung: „Wir möchten Haupt- und Ehrenamt verbinden und suchen deshalb ehrenamtliche Spielleiter, die die Treffen begleiten“, erklärt Jennifer Humpfle. „Wer mitmachen möchte – egal ob als Spieler*in oder als Spielleiter*in – meldet sich gerne jetzt schon bei uns unter gemeinsam@awo-gelsenkirchen.de. Wir freuen uns auf jede*n!“

Ansprechpartnerin:
Jennifer Humpfle
jennifer.humpfle@awo-gelsenkirchen.de

AWOler*innen sind beim Schalke Tach dabei

Am 8. August ist wieder Schalke Tach und die AWO Teams aus Haupt- und Ehrenamt sind auch dabei. Die AWOler*innen können es kaum erwarten, Euch am 8. August 2026 auf dem Vereinsgelände begrüßen zu dürfen!

Freut Euch auf einen Tag voller Begegnungen, spannender Mitmachaktionen und jede Menge Spaß für Groß und Klein. Natürlich wartet auch ein ganz besonderes Highlight auf Euch:
ERWIN ist vor Ort und freut sich auf viele gemeinsame Fotos und Autogramme!

Den krönenden Abschluss bildet das Testspiel des FC Schalke 04 gegen Atalanta Bergamo – ein echtes Fußball-Highlight!

Kommt vorbei, verbringt mit uns einen unvergesslichen Tag und bringt Familie, Freund*innen und Bekannte mit. Wir freuen uns auf Euch!

500 AWOler*innen feiern Begegnungsfest 2.0 im Wissenschaftspark

Nach dem großartigen Auftakt im vergangenen Jahr war die Vorfreude auf das Begegnungsevent 2.0 groß: Gut 500 AWOler*innen kamen im Gelsenkirchener Wissenschaftspark zusammen. Der Abend war geprägt von Gemeinschaft, guten Gesprächen und der besten Taktik, sich mit dem AWO-Fächer kühle Luft zuzufächeln.

Viele konnten kaum erwarten, dass es losgeht und so hatte sich um 17 Uhr schon eine dicke Traube am Eingang gebildet. Freundlich begrüßt von Marion Chris-teleit konnten sich die Gäste beim AWO IGA Team nicht nur über den AWO Zukunftsgarten im nächsten Jahr unterhalten, sondern auch an der Teeverkostung für den „AWO Tee“ teilnehmen und abstimmen. Hier enstanden bereits angeregte Gespräche. Nach der ersten kleinen Erfrischung ging es ins sonnendurchflutete Foyer des Wissenschaftsparks – von fleißigen AWO Kolleg*innen einladend dekoriert und eingedeckt.

Gaby Müller-Pozorski führte gewohnt charmant durch das Programm, das mit der herzlichen Begrüßung durch AWO UB Geschäftsführer Admir Bulic begann. Er betonte: „Der AWO-Grundsatz ,Das Wir ist stärker als das Ich‘ und die Überzeugung, dass neue Ideen und Entwicklung durch Begegnung entstehen, sind der Antrieb für gelebte Solidarität. Die soziale Arbeit lebt genau von diesem unermüdlichen Engagement.“ AWO Kreisverbandsvorsitzende Silke Ossowski bestärkte: „Wir leben unsere Leitsätze seit mehr als 105 Jahren und engagieren uns aus tiefster Überzeugung für Solidarität und soziale Gerechtigkeit.“

Bei der anschließenden Ehrung der langjährigen Mitglieder sah man in unzählige strahlende Gesichter. Die Mitglieder wurden für 25, 40, 50, 60 und sogar 70 Jahre Treue und Engagement für die AWO geehrt.

Der Auftritt des AWO-Nachbarschaftschores und die kreativen Beiträge der Fachbereiche bei „AWO sucht den Superstar“ sorgten nicht nur für gute Stimmung, sondern auch für Begeisterung. Der Fachbereich „Besondere Lebenslagen“ präsentierte eine – zur WM passende – Tanzeinlage, der Fachbereich Gleichstellung hat im Vorfeld ein kreatives Video aufgenommen, das mal musikalisch, mal in Reimform die verschiedenen Einsatzbereiche vorstellt. Auch die Teams der AWO Kitas und OGSen präsentierten sich in einem bunten Video, das viel Applaus erhielt.

Nachdem die Jury aus Willi Kaminski und Sebastian Watermeier verkündete, dass alle Beiträge siegeswürdig sind, ging es für die AWOler*innen zum gemütlichen Teil über: Beim und nach dem anschließenden Buffet blieb genug Zeit, sich in Ruhe auszutauschen, Erinnerungsaufnahmen an der Fotobox zu machen oder einfach dem bunten Treiben zuzuschauen.

Erster Vorgeschmack auf den AWO Zukunftsgarten bei der IGA 2027

SozialstiftungNRW übergibt Förderbescheid im Nordsternpark

Schon von weitem klingt „O sole mio“ über den Platz vor dem Förderturm im Nordsternpark und verzaubert nicht nur AWO Haupt- und Ehrenamtler*innen sondern auch Marco Schmitz, den Vorsitzenden der SozialstiftungNRW, der zur symbolischen Übergabe des Förderbescheids für den „AWO Zukunftsgarten – Inklusion gemeinsam erleben“ auf der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 nach Gelsenkirchen gekommen ist. Das AWO Projekt wird durch die SozialstiftungNRW gefördert und verbindet Inklusion, Nachhaltigkeit, Umweltbildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die musikalische Begrüßung durch Viktoria Sokol vom AWO Nachbarschaftschor gibt schon einen ersten Vorgeschmack auf das, was Besucher*innen im kommenden Jahr erwarten können. Zum Projekt gehören vier zentrale Bausteine: ein barrierefreier Begegnungspavillon, ein interaktiver Handicap-Parcours, ein Inklusionsforum mit persönlichen Lebensgeschichten sowie ein essbarer Garten mit Angeboten zu Umweltbildung, Gesundheit und Nachhaltigkeit. Ergänzt wird das Projekt durch ein abwechslungsreiches Bühnen- und Veranstaltungsprogramm mit Vorträgen, Workshops, Musik, Kultur und Mitmachaktionen. Alle Module bleiben auch nach der IGA dauerhaft in Gelsenkirchen erhalten.

Marco Schmitz, der sichtlich gerührt ist, freut sich über diesen einzigartigen Empfang und betont: „Die IGA wird Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen anziehen. Die Projekte der AWO nutzen diese Strahlkraft, um das Miteinander der Bürgerinnen und Bürger vor Ort nachhaltig zu stärken. Die Gartenausstellung bietet eine einmalige Gelegenheit, die Quartiersarbeit aufzubauen sowie innovative Ansätze zu erproben. Gerne unterstützt die SozialstiftungNRW diese zukunftsweisende Arbeit.“

Und genau darum geht es der AWO, alle einzubinden: „Gemeinsam mit unseren zahlreichen Netzwerkpartner*innen werden wir ein vielfältiges Programm gestalten, bei dem für alle Generationen und Interessen etwas dabei ist. Ob Inklusion, Umweltbildung, Gesundheit, Kultur, Sport, Ehrenamt oder Nachbarschaft – der Zukunftsgarten wird Menschen zusammenbringen, Begegnungen ermöglichen und zeigen, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt ganz praktisch gelebt werden kann“, erklärt Admir Bulic, Geschäftsführer des AWO UB Gelsenkirchen/Bottrop.

Einen beeindruckenden Einblick in das Leben von Menschen mit Handicap wird das Modul „Inklusions-Biografien“ geben, für das die Gelsenkirchener AWO Katrin Brand gewinnen konnte, die das Projekt als AWO-Ehrenamtlerin gestalten wird. Die gebürtige Nordhessin ist gelernte Print-Journalistin und arbeitete lange beim WDR, unter anderem als Korrespondentin im Hauptstadtstudio Berlin. Vor ihrer Rente leitete sie das ARD-Hörfunkstudio in Washington, DC. „In der Inklusions-Ausstellung stellen die Menschen sich selber vor, in ihren eigenen Worten. Sie erzählen von ihrem Alltag, von denen, die sie unterstützen, von Hochs und Tiefs. Ich habe viele bewegende Geschichten gehört, und immer wieder die Botschaft: bitte unterschätzt uns nicht, traut uns was zu! Starrt uns nicht an, stellt lieber Fragen! Behandelt und einfach ganz „normal“.“ Wer diese Menschen und ihre Geschichten persönlich kennenlernen möchte, hat im AWO Zukunftsgarten auf der IGA 2027 die Gelegenheit dazu.

„Der AWO Zukunftsgarten ist weit mehr als ein Beitrag zur Internationalen Gartenausstellung. Er schafft einen Ort der Begegnung, des Miteinanders und der gelebten Inklusion, an dem Menschen aller Generationen und Hintergründe zusammenkommen. Solche Projekte stärken unsere Stadt nachhaltig und zeigen, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt wachsen kann. Deshalb danke ich der AWO ausdrücklich dafür, dieses zukunftsweisende Projekt mit großem Engagement nach Gelsenkirchen geholt zu haben“, sagt Manfred Leichtweis, Erster Bürgermeister der Stadt Gelsenkirchen.

„Der Nordsternpark zeigt eindrucksvoll, wie aus Orten des Wandels Orte der Zukunft werden können. Mit dem AWO Zukunftsgarten schaffen wir hier einen Raum, in dem Inklusion, Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt erlebbar werden“, betont AWO UB Vorsitzender Sebastian Watermeier die besondere Bedeutung des Projekts für den Standort.

„Uns ist wichtig, auch den Talenten von nebenan eine Bühne zu geben“, betont Admir Bulic. „Der AWO Zukunftsgarten wird ein Ort sein, an dem die vielfältigen Potenziale unserer Stadt sichtbar werden. Ob Musiker*innen, Künstler*innen, Chöre, Tanzgruppen, Schulen, Kitas, Vereine, Initiativen oder engagierte Einzelpersonen – wir möchten Menschen die Möglichkeit geben, ihre Ideen, ihr Können und ihr Engagement einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Gerade diejenigen, die bislang nur wenige Gelegenheiten hatten, im Rampenlicht zu stehen, möchten wir ausdrücklich ermutigen, Teil unseres Programms zu werden.“

Bereits vor Beginn der IGA startet die AWO einen umfangreichen Beteiligungsprozess. Bürger*innen, Vereine, Verbände, Schulen, Kitas, Kultur- und Sporteinrichtungen sowie weitere Organisationen sind eingeladen, eigene Ideen und Beiträge einzubringen. Ergänzend entstehen im gesamten Stadtgebiet IGA-AWO-Infoinseln als Informations- und Beteiligungsorte. Wer den AWO Zukunftsgarten mitgestalten oder selbst Teil des Programms werden möchte, ist herzlich eingeladen, sich unter zukunftsgarten@awo-gelsenkirchen.de zu melden.

„Ich kann mir richtig gut vorstellen, wie das im nächsten Jahr bei der AWO im Zukunftsgarten aussieht und fühle mich jetzt schon willkommen“, sagt Marco Schmitz und lässt noch einmal den Blick über die Runde aus AWO Haupt- und Ehrenamtler*innen schweifen, die voller Vorfreude schon Pläne für den Zukunftsgarten schmieden. Es folgen noch einige kurze, aber herzliche Gespräche, bevor er sich wieder aufmacht, um auch unsere AWO-Freundinnen und -Freunde in Dortmund und Lünen zu besuchen.

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