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Mitglieder des AWO Ortsvereins Erle-Nord haben sich bei einem Besuch der Pop-Up-IGA auf der Bahnhofstraße 69 in Gelsenkirchen über die IGA 2027 informiert. Bei Gelsenkirchener Tee und mitgebrachten Keksen lauschten sie IGA-Mitarbeiterin Noirin Gießner, die das Konzept der Internationalen Gartenausstellung 2027 vorstellte.
Schnell stellte sich heraus, dass die IGA mehr ist als eine Gartenausstellung. Die Bundesgartenschau, die alle noch in guter Erinnerung hatten, fand 1997 nur in Gelsenkirchen statt. Aber die IGA 2027 reicht von Duisburg über Gelsenkirchen, dem Emscherland (Recklinhausen/Castrop-Rauxel) und Dortmund bis nach Lünen. Der IGA Radweg wird alle Orte miteinander verbinden.
Die IGA 2027 basiert auf einem Drei-Ebenen-Konzept:
• Städte und Kommunen entwickeln Infrastruktur, z.B. Radwege und Grünräume
• Menschen gestalten die grüne Zukunft ihrer Stadt aktiv mit
• Zukunftsgärten zeigen innovative Konzepte für ein modernes, lebenswertes grünes Ruhrgebiet
Unsere Industriekultur soll sichtbar bleiben und gleichzeitig zeitgemäß genutzt werden. So wird im Nordsternpark das Bauwerk „Kohlenwäsche“ zu einem interessanten Veranstaltungsort hergerichtet.
Noirin Gießner konnte der AWO Gruppe auch zeigen, auf welcher Fläche des Gelsenkirchener Zukunftsgarten die AWO Gelsenkirchen/Bottrop vertreten sein wird. Ziel der AWO ist, zu zeigen, wie die grüne Zukunft unserer Stadt für alle Menschen – mit und ohne Handicap – erlebbar und gemeinsam gestaltet werden kann.
So ist im interaktiven Inklusionsforum und dem AWO Inklusions-Pavillon „Miteinander“ ein aktiver Austausch mit Menschen möglich, die ihr Leben mit Handicap meistern. Der interaktive Handicap-Parcours bietet darüber hinaus die Möglichkeit, die Perspektive zu wechseln und sich in seine Mitmenschen hineinzuversetzen. Besucher*innen erwartet ein essbarer Kräutergarten, Workshops und vieles mehr.
Da die Zukunftsgärten in Duisburg, Gelsenkirchen und Dortmund kostenpflichtig sein werden, waren die Preise für die unterschiedlichen Jahreskarten für die AWO Mitglieder von besonderem Interesse.
Die Vorsitzende der AWO Erle-Nord, Eva Esser (1.v.l.), bedankte sich bei Noirin Gießner. Sie habe alle Teilnehmenden doch sehr neugierig auf das Großereignis im kommenden Jahr gemacht.