AWO setzt ein Zeichen gegen Rassismus

AWO setzt ein Zeichen gegen Rassismus

Von 11:55 Uhr bis 12:00 Uhr setzten zahlreiche Haupt- und Ehrenamtliche der AWO ein Zeichen.
Mit Plakaten und Transparenten demonstrierten sie vor den AWO-Einrichtungen in der Gelsenkirchener Grenz- und Paulstraße sowie in den Seniorenzentren der AWO in Bottrop und Gelsenkirchen für Vielfalt und gegen jede Form von Ausgrenzung und Diskriminierung.

Das Intergative Multikulturelle Zentrum traf sich auf halbem Weg mit der Ditib-Moschee Bismarck.

Seit 1966 ist der 21. März als Gedenktag der Vereinten Nationen festgelegt. Damit wird erinnert an ein Massaker in Südafrika an friedlichen Demonstranten im Jahr 1960. Die AWO beteiligt schon seit vielen Jahren mit bundesweitern Aktionen an diesem Gedenken.

Damit solches Unrecht nie wieder möglich ist.

Hintergrund:
Aus ihrer eigenen Geschichte und den eigenen historischen Erfahrungen heraus spricht sich die AWO gegen jegliche Form von Ausgrenzung und Diskriminierung aus. Das Arbeitsfeld „Migration“ ist seit Jahrzehnten eines unserer originären Arbeitsbereiche. Seit die ersten Gastarbeiter Anfang der 1960er-Jahre nach Deutschland kamen, ist die AWO begleitend beratend aktiv, um die Integration der Zugewanderten zu erleichtern und gegen Diskriminierung zu wirken.

Mittlerweile lebt in Deutschland die vierte Generation, die bei der AWO zum überwiegenden Teil auch von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern begleitet wird, die selbst einen Migrationshintergrund haben.