Finanzkrise: Verbände schlagen Alarm - GEmeinsam für Gelsenkirchen (WAZ Gelsenkirchen vom 20.02.2010)
 

„Gemeinsam für Gelsenkirchen“ geben die Freien Wohlfahrtsverbände ein Warnsignal ab, das auch in der Region wahrgenommen werden soll. AWO, Caritas, Diakoniewerk, Der Paritätische und die Jüdische Kultusgemeinde starten eine breit angelegte Unterschriftensammlung, die der Stadt aus der Schuldenfalle helfen und die die wenige kommunalen Gestaltungsspielräume erhalten oder verbessern soll.

 

Strukturwandel, Finanzkrise, Aufbau Ost und auch die Lastenverteilung auf Kosten der Städte haben aus Sicht der Verbände zu dramatischen Folgen geführt. „Ein Ende der Abwärtsspirale ist nicht abzusehen. Seit vielen Jahren wird dies politisch beklagt – geändert hat sich nichts“, heißt es in dem Aufruf. Und: „Wir nehmen diese Benachteiligungen nicht mehr tatenlos hin. Genug ist genug.“ (jös)

 


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